Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg e.V.

Unsere Projekte Dank der Fortschritte in der Medizin werden heute drei von vier an Krebs erkrankte Kinder geheilt. Bei manchen Krebsarten liegt die Heilungschance bei über 90 Prozent.
Entscheidend hierfür ist neben der medizinischen Versorgung die psychosoziale Unterstützung der Kinder. Genau hier setzen wir mit unserer Arbeit an.

Unterstützung auf der Station Wir finanzieren die psychosoziale Betreuung sowie zusätzliche Pflegestellen auf der kinderonkologischen Station Oldenburg // Ein psychosoziales Team aus Therapeuten und Fachberatern begleitet alle Familien während der stationären Phase und steht Kindern wie Eltern mit Rat und Tat zur Seite. // Spielen hilft Erfahrenes zu verarbeiten und Neues zu lernen. Die heilpädagogische Betreuung bereitet zudem altersgerecht auf die verschiedenen Therapieschritte vor und gibt so Sicherheit und Vertrauen. / Musizieren und Singen, Malen und Basteln: Angst, Wut und Traurigkeit, aber auch Freude, Spontaneität und Phantasie brauchen Platz. Musik- und kunsttherapeutische Angebote können Ängste und Anspannungen lösen sowie den nötigen Freiraum geben, um Gefühle auszudrücken und zu verarbeiten. / Die Unterstützung durch die Seelsorgerin wird nicht nur in besonders schweren Momenten genutzt, sondern bietet auch im Krankenhausalltag eine neue Gesprächsperspektive - alleine oder beim gemeinsamen Kaffeenachmittag auf der Station. / Die Sozialberatung übernimmt die Verhandlungen mit den Kostenträgern und vermittelt im Bedarfsfall finanzielle Unterstützungsfonds. Im Anschluss an die Therapie organisiert sie zudem den Platz in der Familienreha. / Die Aufstockung des Pflegepersonals ermöglicht eine Versorgung ohne Zeitdruck und erlaubt eine ständige Weiterbildung der Schwestern und Pfleger.

Projekt Hauszeit Wir finanzieren die therapeutische Betreuung in der ambulanten Phase und im Anschluss der Akuttherapie. // Ein psychotherapeutisches Team bestehend aus Psycho-, Musik- und Kunsttherapeutinnen und einer Seelsorgerin besucht die Familien in regelmäßigen Abständen zuhause. Die ambulante Betreuung soll zur Krankheitsakzepanz und - bewältigung beitragen und so den (seelischen) Heilungsprozess unterstützen. // Die Psychotherapeutinnen bieten je nach Bedarf Einzel-, Paar- oder Familiengespräche an und finden gemeinsam mit der betroffenen Familien Lösungswege und Strategien im Umgang mit aufgetretenden Problem, Ängsten und Sorgen. / Mit der Seelsorgerin, den Musik- und Kunsttherapeutinnen wird , musiziert, gebastelt und gemalt - alleine oder mit der Schwester oder dem Bruder. Im Spiel spiegeln sich nach außen häufig nicht sichtbare Gefühle wider oder es enstehen ganz nebenbei Gespräche über Sorgen, Ängste und Hoffnungen, die sowohl den Eltern als auch den Geschwistern neue Einblicke in die Gefühlswelt des anderen erlauben. / Entspannungsangebote für Eltern aber auch Kinderund Jugendliche helfen Ressourcen freizusetzen und neue Energie zu tanken. Bei Angstzuständen erleichtern bestimmte Übungen den Umgang mit der Situation.

Projekt Geschwisterzeit Wir finanzieren Angebote für Geschwisterkinder // Erkrankt ein Kind an Krebs, nimmt es natürlicherweise die komplette Aufmerksamkeit der Eltern in Anspruch. Das Geschwisterkind gerät automatisch in den Hintergrund, hat aber auf der anderen Seite viele Fragen, Sorgen und Ängste. Das Projekt Geschwisterzeit möchte die Geschwister in dieser belastenden Zeit altersangemessen und individuell unterstützen. // Beim regelmäßig stattfindenen Geschwistertreff stehen die Geschwisterkinder mit ihren Wünschen im Vordergrund. Unter dem Motto "Jetzt bin ich mal dran" wird gespielt, gebastelt und gesungen. Erlaubt ist (fast) alles, das Spaß macht und Freude bringt. Fast beiläufig stattfindende Gespräche helfen den Kindern, Erlebtes zu verarbeiten und die Krankheit des Geschwisterkindes zu verstehen. / Geschwisterseminare finden unten einem bestimmten Thema statt. In Kleingruppen werden Fragen wie "Wie finde ich meine Rolle in der neuen Familiensituation" bearbeiten und Lösungen und Strategien im Forum vorgestellt. So lernen die Kinder und Jugendlichen untereinander und voneinander mit der veränderten Lebenssituation zurecht zu kommen. / Das gemeinsame Erleben und der Spaß steht bei Ausflügen und Aktionen im Vordergrund. Der Besuch eines Konzertes, ein Angelausflug oder das Sommerabenteuer mit Übernachtung - mit und ohne erkranktes Geschwisterkind - stehen hier auf dem Programm. Betreut werden die Kinder und Jugendlichen bei allen Veranstaltungen durch ein speziell fortgebildetes Therapeutenteam. 

Projekt Bewegungsmut Wir finanzieren Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche während und nach der Krebstherapie // Bewegung und Sport sind wichtiger Bestandteil der körperlichen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Die Krebstherapie schränkt die Bewegungsmöglichkeiten deutlich ein: Übelkeit, ein geschwächter Organismus und Antriebslosigkeit hindern die Kinder und Jugendlichen häufig daran, aktiv zu sein. Das Projekt Bewegungsmut möchte zu einer frühzeitigen Aktivität auch während der Erkrankung beitragen. // Die Aufstockung der Physiotherapiestelle auf der kinderonkologischen Station ermöglicht eine intensivere Betreuung während der Therapie. / Ein Sporttherapeut begleitet die Kinder und Jugendlichen nach der Therapie und erstellt gemeinsam mit ihnen einen Trainingsplan, der sich an ihrem individuellen Bewegungsziel orientiert. / Unser Kooperationspartner das Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik der Universität Oldenburg bietet ein psychomotorisches Gruppenprogramm an, das sich insbesondere an Kinder im Alter von 3 - 8 Jahren richtet.

Selbsthilfegruppe Wir geben Hilfe zur Selbsthilfe // Um den Kontakt und den Austausch der Eltern untereinander zu fördern, veranstalten wir regelmäßige Treffen und Veranstaltungen. // Pizzaabende und Frühstückstreffs, Elternabende, Mütter- und Vätertouren sowie Familienfeste sind nicht nur eine willkommene Abwechslung im (Krankheits-) Alltag, sie bieten Eltern und Kindern auch die Gelegenheit mit anderen Betroffenen zu sprechen, Erfahrungen austauschen und sich gegenseitig Kraft und Mut zu geben und zu finden. Von Mutter zu Mutter, von Vater zu Vater und von Kind zu Kind redet es sich nämlich ganz anders als von Eltern und Kindern zu professionellen Therapeuten, Ärzten und Pflegekräften. Die Veranstaltungen auf der Station und außerhalb werden durch ein ehrenamtliches Team begleitet, das selbst betroffen war und durch seine Erfahrungen häufig eine große Stütze für die betroffenen Familien ist.

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